Das QNG ist das offizielle Gütesiegel des Bundes für nachhaltige Gebäude. Es ist seit 2022 Voraussetzung für die attraktivsten KfW-Förderungen — und hebt den Kreditrahmen um bis zu 50 % an.
Warum das QNG für private Bauherren jetzt relevant ist, wo der Hebel bei der KfW-Förderung liegt und welche Baustandards wirklich dahinterstecken — kompakt und vom Sachverständigen.
Quelle: YouTube · WeberHaus — Dr. Jonas Krohn erklärt die QNG-Zertifizierung
Die Zertifizierung erfordert die Begleitung durch einen registrierten QNG-Berater. Dessen Arbeit muss vor Bauantrag beginnen und bis zur Fertigstellung laufen.
Die wirtschaftliche Rechnung ist eindeutig: Die Mehrkosten für QNG werden durch den höheren Kreditrahmen und die günstigeren Zinsen in den allermeisten Fällen mehr als ausgeglichen. Bei Familien mit KfW 300 liegt der Kredit-Bonus sogar bei 100.000 €.
Wichtig: QNG erfordert meist auch Mehrinvestitionen in hochwertigere Baustoffe, bessere Dämmung, Ökobilanz-optimierte Materialien. Diese Mehrkosten sind nicht in der obigen Tabelle — Ihr QNG-Berater kann die Gesamt-Mehraufwendungen abschätzen und mit der Förderersparnis gegenrechnen.
Nur vom BMWSB registrierte Berater dürfen QNG ausstellen. Liste verfügbar unter nachhaltigesbauen.de.
Berater prüft Ihr Projekt auf QNG-Eignung, empfiehlt PLUS oder PREMIUM und erstellt eine Zielvereinbarung.
Architekt und Berater stimmen sich ab: Baustoffe, Ökobilanz, Barrierefreiheit, Energietechnik. QNG-Anforderungen fließen in die Planung ein.
Mit Bestätigung des QNG-Beraters beantragen Sie KfW 297/298/300 bei Ihrer Hausbank — vor jeglichen Vertragsabschlüssen.
Berater begleitet den Bau, prüft Materialnachweise, dokumentiert QNG-Konformität.
Nach Fertigstellung: finale Prüfung, Einreichung beim Siegel-Issuer, QNG-Urkunde. Parallel Bestätigung an KfW für Kreditbedingungen.
Ob QNG in Ihrer Situation die beste Wahl ist, hängt von Projekt, Einkommen und Zielgruppe ab. Unser Partner Förderheld prüft das kostenlos und individuell.